Über den Sinn oder Unsinn homöopathischer Mittel könnte man Bände schreiben. Je nachdem, wen man fragt, wird man umfassend über die eine oder andere Seite informiert. Das soll jetzt nicht unser Thema sein, sondern die Frage, wie sich Homöopathie auf Kinder auswirkt. So viel vorweg: ziemlich gut!

Wenn es Kindern nicht gut geht, ist guter Rat oft teuer. Eltern sind in Sachen Medikamentenvergabe an den Nachwuchs von Natur aus (und völlig zu Recht!) eher skeptisch. Hinzu kommt, dass viele Arzneimittel zwar von Erwachsenen gut vertragen werden, bei Kindern aber unangenehme bis gefährliche Nebenwirkungen haben können. Ein Grund mehr, auf Homöopathie zu setzen. Die ist nämlich meist für Kinder ungefährlich. Und wirksam.

Reicht Homöopathie aus?

Eine gute und berechtigte Frage, die sich pauschal natürlich nicht beantworten lässt. Je nach Krankheitsbild kann die Vergabe homöopathischer bedenkenlos erfolgen oder zunächst eine genau Anamnese notwendig sein. Hat ein Kind beispielsweise Durchfall, kann das im schlimmsten Fall weitaus gravierender Folgen haben als bei Erwachsenen. Gerade kleine Kinder sind allerdings meist nicht in der Stimmung, sich so lange nach ihren Beschwerden ausfragen zu lassen. Gefragt ist hier die genaue Beobachtungsgabe der Eltern.

Kleine, runde Globuli …

In vielen Fällen können Globuli Kindern gut helfen. Sie sind gut verträglich und wirken oft. Außerdem basieren sie auf Zuckerbasis, was dem Kindergaumen besonders gut gefällt. Auch Tabletten auf homöopathischer Basis werden von Kindern in aller Regel gut angenommen.
Aufpassen sollte man bei Tropfen. Da sie nicht selten Alkohol enthalten, sind sie naturgemäß für Kinder nicht so gut geeignet. Es gibt aber auch Tropfen ohne Alkohol.




Die richtige Dosierung

Um die richtige Dosierung für ein homöopathisches Mittel zu finden, muss zunächst das Krankheitsbild analysiert werden. Bei halb-akuten und akuten Erkrankungen gibt man normalerweise stündlich bis zu drei Globuli. Kleinkinder erhalten drei Globuli oder eine halbe Tablette, Kinder fünf Globuli oder eine Tablette, Jugendliche bis zu zwei Tabletten bzw. drei Globuli.

Homöopathie ist kein Allheilmittel

Kinder vertragen in vielen Fällen Homöopathie besser als die Schulmedizin. Gerade bei leichten Erkrankungen kann daher der Einsatz von Globuli, homöopathischen Tabletten und Tropfen nicht nur sinnvoll sein, sondern gleichzeitig den Einsatz von chemischen Substanzen ersetzen.
Dennoch: Bei schweren Erkrankungen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Man kann das Vertrauen in die Homöopathie auch übertreiben und damit den eigenen Nachwuchs in ernsthafte Gefahr bringen.
Im Übrigen kann der Besuch bei einem Arzt die Einnahme von homöopathischen Mittel ja durchaus mit einschließen. Eine fachgerechte Diagnose können aber Eltern in den wenigsten Fällen stellen, der Besuch beim Arzt ist also unabdingbar.

Eine Liste von häufigen Beschwerden und wirksamen Mitteln findet sich hier.


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