Schon in der Kindheit haben wir uns mit diesem Thema befasst. Fandest du es auch so aufregend, wie die Affenbande durch den Wald rast und nach der Kokosnuss sucht? Die Tiere waren uns was das betrifft schon damals ein Schritt voraus. Die Kokosnuss zählt nicht nur zu den beliebtesten exotischen Früchten, sondern hat sich ihren Platz bei den wohl gesündesten Lebensmitteln verdient.

Kokosöl ist Grundnahrungsmittel der Südsee Bevölkerung

Auch die Urvölker der tropischen Gebiete hatten mal wieder Recht mit ihrem Handeln. Im Gegensatz zu uns haben sie sich von den richtigen Ölen ernährt, den natürlichen. Hast du schonmal auf einem Rapssamen herumgekaut, um einen öligen Geschmack zu bekommen? Es wird nicht funktionieren ohne maschinelle Funktionen! Die Kokosnuss dagegen besteht zu ca. 35 % aus Kokosöl und gehört zu dem Grundnahrungsmittel der Südsee Bevölkerung. Man kann sie in großen Mengen verspeisen und obwohl sie zu 90% aus offensichtlich ungesunden gesättigten Fettsäuren besteht, gehört sie zu den wohl gesündesten Schlankmachern, die noch dazu den ganzen Körper heilen können. Wie das funktioniert, hat uns die Forschung aufgezeigt. Das Öl der Kokosnuss besteht zu mehr als 50% aus mittelkettigen Fettsäuren. Sie gehören zu den gesättigten Fettsäuren, bestehen allerdings nur aus 8-12 C-Atomen. Genau diese sind es, die dem Kokosöl seine besonderen Eigenschaften verleihen. Leicht bekömmlich und das Mittel zur Energiegewinnung sagt man dem Kokosöl nach, es wird eher weniger als Fettreserve angelagert. Eine Studie bewies zum Beispiel, dass eine Diät mit mittelkettigen Fettsäuren einen deutlich höheren Körperfettverlust hervorruft als eine Diät mit langkettigen Fettsäuren, die eher zum Abbau der Muskelmasse führte.

Kokosöl mach mehr als nur schön

Neben dem Schönheitsaspekt gibt es auch eine antimikrobielle Wirkung des Kokosöls – innerlich als auch äußerlich. Auf Haut und Schleimhäuten wird es zur Pilzbekämpfung aufgetragen und trägt zu einer besseren Intimpflege bei. Innerlich kann es bei Darmpilzinfektionen hilfreich sein. Antiviral wirkt es gegen Herpes und Grippeviren, indem der hier vorkommende Wirkstoff Monolaurin die schützende Hülle der Viren auflöst und diese somit inaktiviert.

Die Caprinsäure ist zu ca. 10 % der vorkommenden Fettsäuren im Kokosöl vertreten. Diese wird dann im menschlichen oder tierischen Körper in Monocaprin umgewandelt. Monocaprin soll eine antibakterielle Wirkung haben und sexuelle übertragbare Bakterien wirksam sein. Neben Chlamydien, sollen auch HI-Viren inaktiviert werden, zumindest in Vitro. Übrigens funktioniert Kokosöl auch prima als Gleitgel, rein biologisch! Die antibakterielle Wirkung der Fettsäuren im Kokosöl wirken auch im Mundbereich, denn hier verstecken sich jede Menge freundliche aber auch richtig miese Bakterien, die Karies, Plaque und Zahnfleischentzündungen auslösen können. Packst du dir jeden Morgen einen Esslöffel von dem wertvollen Kokosöl in deinen Mund und ziehst es für etwa 10 Minuten zwischen deinen Zähnen hindurch (so als würdest du deinen Mund ausspülen wollen), werden selbst die tiefliegenden Bakterien herausgelöst und durch das Ausspucken schließlich entfernt. Nach 10 Tagen kann man schon deutliche Erfolge sehen und spüren. Auch der Partner wird sich bedanken, denn Probleme mit Mundgeruch können durch das Öl-Ziehen vollkommen beseitigt werden.

Mit einem frischen Atem geht es gleich weiter zu dem nächsten wichtigen Punkt: Sport – und den sollten sie tun, kombiniert mit einer ausgewogenen Ernährung um unkontrollierte Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Diese haben nämlich oft fatale Folgen. Übergewicht, Heißhungerattacken und ein entzündliches Milieu, indem sich sämtliche Krankheiten und auch Krebszellen hervorragend ausbreiten können, kann das Ergebnis dieser Lebensweise sein. Entzündliche Prozesse erhöhen das Risiko auf einen Schlaganfall und Bluthochdruck. Schon ein Verzicht auf zu viele Kohlenhydrate und die Verwendung von Kokosöl können dieses Milieu wieder ausgleichen und unterstützen deine Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Das alles zusammen macht das Kokosöl zu einem wahren Superfood.

Bildnachweis: #62688306 | Urheber: Picture Partners


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