Borax

(Natrum biboricum)

Es kommt aus dem südlichen Asien, Ostindien, China, wo es ziemlich rein gefunden wird, zu uns. Auch Amerika, sowohl Südamerika, als Kalifornien, hat solches in mehr oder weniger reichhaltiger Menge aufzuweisen. Es besteht aus harten, weißen, kristallinischen, in 15 Teilen kaltem und 2 Teilen kochendem Wasser löslichen Stücken.



Anwendung

Innerlich wird das Borax bei mangelnder, oder zu geringer Menstruation, zur Beförderung der Wehen, in der Dosis von 0,9 Gr. alle halbe Stunde, 3- 6 mal wiederholt gegeben. Bei Wassersuchten und Magensäure soll es sehr gute Dienste leisten. Äußerlich findet es bei Mundfäule, Halsbräune, Mandelentzündung, Frostbeulen und Kleiengrind Verwendung, ebenso bei Tripper als sehr günstig wirkende Einspritzung.

In der Homöopathie gebraucht man das Borax gegen Erkältungsbeschwerden, Flechten, Augenentzündungen, eiterigen Ohrenfluß, Zahnschmerzen bei hohlen Zähnen, Geschwüren im Mund, bei der Mundfäule, saurem Erbrechen, zu frühzeitig eingetretener, unregelmäßiger monatlicher Reinigung, Weißfluß und Unfruchtbarkeit.

In der Tierheilkunde wird das Borax gegen verminderte Zusammenziehung des Fruchthälters, bei Ansammlung von Flüssigkeit in demselben, zur Entleerung der Nachgeburt und bei Scheidekatarrhen verwendet.

Bildnachweis: By Rock Currier (http://www.mindat.org/photo-237295.html) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons



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