Brunnenkresse

(Nasturtium)


Allgemeine Verwendung der Brunnenkresse:

Brunnenkresse bereichert bei Frühjahrskuren das Angebot neben anderen ebenso verwendeten Kräutern, wie Bärlauch usw.. Brunnenkresse verbessert den Stoffwechsel, regt die Nierentätigkeit an und kommt bei gestörter Leber- und Gallefunktion zum Einsatz. Sie schmeckt rettichartig bis scharf und lässt sich hervorragend in Salat- oder Quarkspeisen verarbeiten.

Hinweis! Nur frisch anwenden!


Steckbrief: Brunnenkresse

Pflanzenfamilie: Kreuzblütler
wissenschaftlicher Name: Nasturtium officinale
englischer Name: Watercress
volkstümliche Namen: Bachbitterkraut, Bachkresse, Bitterkresse, Bittersalat, Bornkassen, Kersche, Paderkerse, Wasserkresse, Wassersenf, Weisse Kresse

Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: dauerfeuchte, humose, nährstoffreiche Erde
Ernten: vor und nach der Blüte junge Triebspitzen und Blätter
Sammelzeit: Vor allem: April und Mai | Aber auch: Ganzjährig
Aufbewahren: nicht zum Trocknen geeignet; im Folienbeutel und Kühlschrank 2–3 Tage haltbar
Verwenden: als Salat- oder Quarkzugabe, Gemüsebeilage oder Suppe

Inhaltsstoffe: Vitamin A, C und D, Antibiotika, Bitterstoff, Eisen, Arsen, Jod, Salicylate, Senföl, schwefelhaltiges ätherisches Öl, Zink

Wirkung: blutreinigend, fiebersenkend, harntreibend


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Altes Wissen zur Brunnenkresse

Gattung der Familie Kreuzblümler, mit offen stehendem Kelche, linealischer oder elliptischer, stielränder oder zusammengedrückter Schote und gewölbten oder ziemlich flachen nervenlosen Klappen.

Gebräuchliche Brunnenkresse

(N. officinale)

Ist eine Wasserpflanze mit hohlem, kantigem Stengel, der aus den Achseln der untern abgefallenen Blätter stark wurzelt. Die gestielten Blätter sind ziemlich dick, von welchen die jüngsten rundlich-herzförmige Gestalt haben, die andern aber 3-7löchig, unpaarig und fiederteilig sind, wobei die Abteilung eirundlich oder länglich sein und bisweilen auch einen ausgeschweiften Rand haben kann.
Die lockerblütigen Trugdolden haben weiße Blüten, auf welche Schoten mit hellbraunem Samen folgen. Findet sich an Bächen, Teichen, Wiesengräben allenthalben. Brunnenkresse schmeckt bitterlich-scharf, ist in mehreren Ländern offizinell, wird aber sehr häufig auch als Salat genossen.




Anwendung

In ihren Heilkräften kommt sie mit dem Löffelkraut überein, nur sind ihre Wirkungen schwächer. Den ausgepressten Saft, 1-2 Esslöffel 2-3mal täglich allein oder mit anderen Kräutersäften, wie Bachbunge, Kerbel, Löwenzahn, Erdrauch, Cichorienwurzel, auch mit Selterwasser, verordnet man bei Frühlingskuren gegen Skorbut, Wassersucht, Gelbsucht, Anschwellung der Gekrös Drüsen, langwierige Hautausschläge und Schleimflüsse der Lunge wie des Darmkanals, ist Harn, Gries und Stein abtreibend und gut gegen Würmer. Ein Aufguss des Krautes ist gegen die Lungenfäule des Viehs gut.

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