Gypskraut

(Gypsophila)

Gattung der Familie Taubenkropfkräuter, mit glockenförmigem, 5 eckigem und 5 spaltigem Kelche, 5 ovalen Blumenblättern und 1 fächeriger, 4 spaltiger Kapsel.

Rosenartiges Gypskraut

(G. struthium)

Hat einen fast einfachen und rauen Stengel, mit schmalen und fleischigen Blättern und gedrängt stehenden, weißen Blüten.

Wächst am mittelländischen Meer.

Diese Pflanze liefert die im Handel unter dem Namen spanische, ägyptische oder levantische Seifenwurzel vorkommende Wurzel, welche aus großen, walzig-spindeligen, 18 – 54 mm langen und fingerdicken Stücken besteht, die auf der Oberfläche schwach, ungleich weit von einander entfernt, sehr ungleich lange, aber nie um das ganze Stück gehende, querlaufende Erhabenheiten und schwache Längsrunzeln zeigen, welche wegen der meist davon abgeschabten Oberhaus weißlich erscheinen.



Anwendung

Die Wurzel stand einst bei den alten Ärzten in hohem Ansehen, wird aber heute nur noch in der Technik zum Waschen der Wolle angewendet. Eine in Südamerika vorkommende Art, die spanische Seifenwurzel, wird in einer schwachen Abkochung bei Stockungen der Unterleibsorgane und Lebergeschwulst angewendet.

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