Johanniskraut

– Hypericum perforatum


Steckbrief

  • wirkt bei nervösen Spannungen, Rheuma, Gicht, Wechseljahre, Angstzuständen, Bettnässen, Gürtelrose, Bindegewebsentzündung, Verletzungen, Krämpfen, Verstauchungen, Quetschungen, Verbrennungen, Wundheilung, Erschöpfungszustände, Depressionen, Schlaflosigkeit, Lungenerkrankungen, Harnwegsbeschwerden, Prellungen, Blutergüsse, Rheuma, Sonnenbrand, Insektenstichen, Wechseljahrebeschwerden, Hauterkrankungen, Krämpfe, Fieber, Bronchitis, Appetitlosigkeit, Durchfall, Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne
  • wird verwendet in Form von: Tee, Öl, Tinktur, Wein, Salbe
  • findet man hier: Waldlichtungen, Wegränder, Trockenrasen, Wiesen, Gärten
  • Blütezeit und Sammelzeit ist von Juni bis August
  • verwendete Pflanzenteile: blühendes Kraut, Blüten
  • am 24. Juni ist Johannistag




Gemeines Johanniskraut

Gattung der Familie Johanniskrautgewächse mit 5blättrigem oder teiligem Kelche, 5 Blumenblättern, 3 oder 5 Griffeln, 3- oder 5fächeriger, 3- oder 5klappiger vielsamiger Kapsel.

Hartheu, Johanniskraut, Johannisblut, Hexenkraut, Hasenkraut, Konradskraut hat einen 0,3-0,6 cm hohen, ästigen, mit entfernten schwarzen Punkten bestreuten Stengel. Das Gleiche findet auch bei den Blättern unterseits längs des Randes statt. Die Blumenblätter sind rein gelb, jedoch unterseits am: Rande oder auch auf der Mittelfläche schwarz dreipunktiert oder gestreift. Wächst auf trockenen, sonnigen Grasplätzen, auf Hügeln und auf Bergen, an Wegen und auf Mauern fast in ganz Europa und blüht im Juli und August. Die getrockneten blühenden Gipfel, welche den Namen Johanniskraut oder Johannisblumen führen, haben einen unbedeutenden Geruch und einen bitterlichbalsamischen, schwach zusammenziehenden Geschmack, färben beim Kauen den Speichel und beim Zerdrücken zwischen den Fingern auch diese rot und enthalten als hauptsächliche Bestandteile ein rotes Harz, bittern Auszugstoff und eisengrünenden Gerbstoff.

Anwendung

Nur das sog. Johanniskrautöl in Verbindung mit Terpentinöl wird heute noch vom Volke gegen Wunden, insbesondere Brandwunden, angewendet, ein Tee davon zur Herstellung der weiblichen Periode. Auch bei Gebärmutter- und Nervenkrämpfen, bei Bleichsucht des weiblichen Geschlechts ist er sehr gut.

Johanniskraut-Tee

Anwendungsgebiet: Melancholie, Traurigkeit


Zubereitung: 1–2 Teelöffel (2–4 g) Johanniskraut mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 7 Min. ziehen lassen. 2–5 Min. lang 2–3-mal täglich 1–2 Tassen trinken.


Wirkung: Wirkt stimmungsaufhellend

Johanniskraut hilft bei Rückenschmerzen

Ein gutes Mittel gegen Rückenschmerzen ist eine Kompresse mit erwärmtem Johanniskraut: Kompresse auf der schmerzenden Stelle fixieren, mit einem wärmenden Schal bedecken. Bei heftigen und andauernden Schmerzen zum Arzt gehen.




Nebenwirkungen

Johanniskraut nicht essen; bei übermässigen Gebrauch verursacht es eine Sonnenempfindlichkeit, wobei diese Sonnenempfindlichkeit nur rothaarige und hellhäutige Menschen betrifft und bei einer Überdosierung eintritt. Während der Anwendung darf kein Solarium besucht werden.

Weiterführende Beiträge:

Tipps

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Bildnachweis: By Bjoertvedt (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

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