Salz- und Soolbäder

Solche werden in der Regel als auf das Lymph- und Drüsensystem wirkend, und die Tätigkeit des Darmkanals befördernd, und als besonders wirksam gegen Skropheln, Rheumatismus, Verrenkungen, Knochenbrüche, Blasenkatarrh und Harngries gebraucht. Skrophulöse und rheumatische Hautkrankheiten, sowie Gicht finden meistens Linderung. Vollsaftige, zu Blutwallungen geneigte Persönlichkeiten haben diese Bäder zu vermeiden.

Wir können natürlich nicht die Wirkungen jedes einzelnen Bades anführen, und beschränken uns darauf die salzhaltigen, berühmteren Bäder Deutschlands und der Schweiz zu nennen, es sind dies: Baden-Baden, Boll (Württemberg), Cannstatt (Württemberg), Karlsbad (Böhmen), Kissingen, Mergentheim, Schlangenbad (Taunus), Soden (Taunus), Tarasp-Schuls (Graubünden), Teplitz (Böhmen), Wiesbaden (Taunus).

Soole: Arnstadt (Thüringen), Aussee (Steiermark), Baden-Baden, Bex (Kanton Waadt), Hall (Württemberg), Iaxtfeld (Württemberg), Ischl (Salzkammergut), Kreuth (bayr. Hochge- birge), Pyrmont (Wesergebirge), Reichenhall (bayr. Hochgebirge), Salzungen.



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