Schwefel

(Sulphir)

Schwefel kommt teils gediegen, teils in Verbindung, mit Metallen, und in sämtlichen drei Naturreichen vor; in den Handel kommt er als Stangenschwefel, oder als Schwefelblumen. Seine Verwendung in der Industrie, zur Zündholzfabrikation, in Bleichereien, Färbereien etc. ist genugsam bekannt, und können wir uns auf seinen Gebrauch in der Medizin beschränken.



Anwendung

Der Schwefel gilt für eines der besten Mittel gegen Hämorrhoiden und Unterleibsleiden überhaupt, gegen Harnbeschwerden, Flechten, Krätze, Lähmungen, Gicht, Rheumatismus, Schwindsucht, Drüsenleiden. Bekannt ist der Gebrauch der Schwefelbäder gegen langwierige Gicht, Hautausschläge, Flechten u. s. w.

In der Homöopathie bildet der Schwefel ein Hauptmittel gegen alle Hautkrankheiten, gegen Knochenschmerzen, Gicht, Wechselfieber, Brüche, Gebärmuttervorfälle, Bettnässen, Hämorrhoiden, harten Stuhlgang, Lebererhärtung, Lungenentzündung, Magenkrampf, Erbrechen, Schwindel, Epilepsie.

In der Tierheilkunde wird der Schwefel ebenfalls bei Hautausschlägen angewendet, bei Katarrhen, der Staupe der Hunde, bei Brustentzündungen.

Bildnachweis: By James Shook (= JShook) (Self made photograph by James Shook) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons



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