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Kategorien Archiv: Heilkräuter

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Mistel

Veröffentlicht am 5. August 2011 von HeilkräuterInformant

(Viscum)

Gattung der Familie Geißblattgewächse, mit 2häusigen oder 1häusigen Blüten, wobei die männlichen kelchlos sind und eine 4teilige Blume, die weiblichen Blüten aber ganz verwischten Kelchrand und vier getrennte Blumenblätter haben, auf welche eine 1samige Beere folgt.

Weißer Mistel

(V. album)

Gemeiner Mistel, Leim-Mistel, Kreuzholz ist ein kahler, immergrüner Strauch, welcher einen meist abgerundeten, 30 – 60 cm im Durchmesser haltenden Busch bildet, der eine durch die Rinde anderer Bäume und Sträucher dringende und unter dem Baste im Holze sich verlierende Wurzel hat und dessen Äste samt den zuweilen etwas
sichelig gekrümmten Blättern sattgelblich grün sind. Von den grünlich-gelben Blüten sind die männlichen fast glockig und haben 4 eirunde, dicke Zipfel, die kleineren weiblichen dagegen haben 4 eirunde stumpfe Blumenblätter. Auf diese Blüten folgen erbsengroße, perlweiße, etwas durchscheinende Beeren. Wächst schmarotzend auf Stämmen und Ästen verschiedener Bäume und Sträucher, am häufigsten aber auf Birn- und Apfelbäumen in einem großen Teile von Europa.
Von diesem Strauch werden im größten Teile Deutschlands die jüngeren beblätterten Zweige als Mistel zum medizinischen Gebrauche gesammelt. Sie sollen im Winter von der Dicke einer Federspule bis zu der eines kleinen Fingers gesammelt, schnell getrocknet und an einem trockenen Orte, am besten in gepulvertem Zustande, in wohlverschlossenen Gefäßen aufbewahrt werden. In gepulvertem Zustande ist ihr Geruch eigentümlich unangenehm dumpfig, aber schwach, der Geschmack schleimig, widerlich süßlich, dann bitter. Die hauptsächlichsten Bestandteile sind Viscin und Schleimzucker.

Anwendung.

Der Mistel war einst ein hochgerühmtes Mittel gegen Fallsucht und andere sich häufig wiederholende Krämpfe, und wurde auch bei Lungenleiden und Schleimfiüssen empfohlen, wird jedoch in neuerer Zeit nur noch hier und da von einigen Ärzten verordnet und auch als Hausmittel in den oben angegebenen Krankheiten noch immer benutzt. Inzwischen finden die Beeren, aus welchen man, mit Öl und Terpentin vermischt, den Vogelleim herstellt, eine weit umfangreichere Verwendung.

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Aurikel

Veröffentlicht am 29. Juli 2011 von HeilkräuterAdmin

(Primula Auricula)
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Drachenrotang

Veröffentlicht am 25. Juli 2011 von HeilkräuterInformant

(C. Draco)
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Hautausschlag, krätzartiger

Veröffentlicht am 18. Januar 2011 von HeilkräuterRoutinier

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Alkornoko

Veröffentlicht am 15. Dezember 2010 von HeilkräuterRoutinier

(Alchorena)
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Walnussbaum

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von HeilkräuterInformant

Siehe: Wallnussbaum

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Kirschlorbeerbaum, Lorbeerkirsche

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von HeilkräuterInformant

(C. laurocerasus)

Art der zur Familie der Amygdaleen gehörenden Untergattung Traubenkirsche (Padus), welch’ letztere durch in der Knospe zusammengelegte Blätter, traubige oder scheintraubige Blüten und unbereifte Früchte sich kennzeichnet, ist ein 1,8 – 3,6 Meter hoher Strauch oder ein 7 ½ Meter hoher Baum, mit abstehenden Ästen, winkelständigen Trauben, die meist kürzer als die Blätter sind, weißen Blüten und rötlich schwarzen Kirschen. Ist in Kleinasien heimisch und im südlichen Europa schon seit längerer Zeit verwildert. Blüht im April und Mai.
Die Kirschlorbeerblätter werden nur in frischem Zustand zur Bereitung des destillierten Wassers verwendet. Die selben sind an sich fast geruchlos, entwickeln aber beim Zerreiben einen bitter-mandelartigen Geruch, ihr Geschmack ist bitter gewürzhaft und etwas zusammenziehend. Sie liefern bei der Destillation blausäurehaltiges, ätherisches Öl und enthalten noch bitteren Auszug- und Gerbstoff. Blumen und Blätter, samt den Fruchtkernen in Wasser destilliert, geben ein äußerst giftiges Öl, von welchen: 10 Tropfen hinreichend sind, einen Hund zu töten. Salmiakgeist und Milch sind hier die besten Gegengifte. Bei Schwindsucht, in schon ganz verzweifelten Fällen, wird es hier und da von den Ärzten, jedoch mit größter Vorsicht angewendet. Eine merkwürdige Erscheinung ist, dass Vögeln das Fleisch der Lorbeerkirsche in gar nichts schädlich ist.

Anwendung.

Das Kirschlorbeerwasser (Aqua laurocerasi), stimmt in seinen Eigenschaften mit dem Bittermandelwasser (Blausäure) überein und wird sowohl bei schmerzhaften Krämpfen und überreizten Nervensystem zur Beruhigung und Herabstimmung desselben, als auch bei entzündlichen Krankheiten angewendet. Auch gegen Stockungen im Pfortadersystem, Drüsenverhärtungen und noch anderen Leiden ist dasselbe empfohlen worden. In größeren Gaben ist die Wirkung gleich der des Bittermandelwassers narkotisch giftig.

In der Homöopathie wird es gegen rasch verlaufende Lungensucht und Blausucht empfohlen. Außerdem eignet sich der Kirschlorbeer für Krankheiten mit großer Herabstimmung der Empfindung, mit gänzlichem Mangel an Willenskraft, mit raschem Sinken der Lebenskräfte, Mangel an Lebenswärme, große nervöse Schwäche, bei Krämpfen, Fallsucht, Lähmungen der Glieder infolge von Hirnschlag, Schlafsucht, Schlaflosigkeit, Typhus, Schwermut, Trübsinn, Mutterbeschwerden, bei lähmungsartigen Zuständen des Gehirns, Betäubung, Schwindel, bei hysterischen Kopfschmerzen, Gesichtstäuschungen, Schlundkrampf, Schluchzen, Cholera, Magenschmerzen, Magenkrampf, Lederentzündung, Hartleibigkeit und Stuhlverstopfung, Blasenlähmung, bei katarrhalischen Beschwerden, krampfhafter Atemnot, beginnender Lungenschwindsucht, bei Lungenentzündung, nervösem Herzklopfen und Engbrüstigkeit. Man gibt 1 – 2 Tropfen der 1., 2., 3. Verdünnung alle 2, 3, 4, 6, 8, 12 oder 24 Stunden.

In der Tierheilkunde kann das Kirschlorbeerwasser bei Krankheiten der Hunde, und zwar bei krampfhaften Husten, Zuckungen, Starrkrampf, Darmentzündung, zu 5 – 15 Tropfen gegeben werden.

Traubenkirsche

(C. padus)

Zur selben Untergattung gehörend, Ahlkirsche, Elsenkirsche, Stinkbaum, Stinkhundsbeerbaum, Maibäum, falscher Faulbaum, ist ein blattwechselnder, 3 – 5 Meter hoher Strauch, oder auch ein 6-9 Meter hoher Baum, bei welchem die Blätter länglich rund, ins längliche gehend, zugespitzt, fein- und fast doppelt gesägt, etwas runzlig, kahl, und oberseits matt, die Blattstiele 2-drüsig. die Trauben schlaff und überhängend, die Früchte kugelig, erbsengroß, schwarz, und mit einer runzlig gefurchten Steinschale versehen sind. Wächst in Laubwäldern, an feuchten Stellen, an Bach- und Flussufern fast durch ganz Europa und blüht im April und Mai. Die Rinde der jüngeren Zweige, welche außen rötlich oder graulich dunkelbraun, ziemlich glatt und mit helleren Wärzchen bestreut und innen mit einem feinfaserigen, trocken Zimtbraunen Baste versehen ist, riecht
frisch stark bitter-mandelartig, doch dabei eigentümlich widerlich und schmeckt herb und stark bitter, doch verliert sie in getrocknetem Zustande an Geruch und Geschmack. Sie enthält dieselben Bestandteile, wie die Kirschlorbeerblätter.

Anwendung.

Dieselbe wirkt ganz ähnlich, wie diejenige der Kirschlorbeere und insbesondere auch harn- und schweißtreibend. Auch wurde sie als Heilmittel gegen anhaltende Rheumatismen, Wechselfieber, syphilitische Übel und verschiedene Hautausschläge gerühmt. Das rötliche, wohlriechende Holz der Weichseltraubenkirsche (P. Mallaheb), wird hauptsächlich zu Tabaksröhren (Weichselrohr) verwendet und galt früher als ein (natürlich unwirksames) Mittel gegen Hundswut.

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Biebernell

Veröffentlicht am 10. Dezember 2010 von HeilkräuterInformant

(Pimpinella)
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Raute

Veröffentlicht am 18. November 2010 von HeilkräuterRoutinier

(Ruta)
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Hirschzunge

Veröffentlicht am 18. November 2010 von HeilkräuterRoutinier

(scolopendrium)

Gattung der Familie Wedelfarrn.

Gebräuchliche Hirschzunge

(S. officinale)

Mit kurzem Stil, 3—6 cm breitem, zungenförmigem Wedel.

Wächst in Mittel- und Südeuropa an steinigten Orten und auf Felsen.

In Wasser oder Wein gesotten, gelten die Blätter als gutes Mittel bei Leber- und Milzleiden, wenn man täglich mehrmals davon trinkt, auch gegen Ruhr, Durchfall, Bauchflüsse und Blutspeien wird ein Absud empfohlen.

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