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Der kritische Blick

Verbot genmanipulierter Lebensmittel: Kenia macht’s vor


Während in Deutschland und Europa schon lange darüber gestritten wird, ob, wie, wo, wann, in welcher Form und überhaupt genmanipulierte Lebensmittel zum Einsatz kommen sollen, hat Kenia einfach mal Nägel mit Köpfen gemacht. Wir sollten vor Ehrfurcht erstarren!

Anfang August war es soweit. Kenias Gesundheitsministerin Beth Mugo teilte der Öffentlichkeit mit, dass die Einfuhr von Gentechnik-Lebensmitteln ab sofort untersagt ist. Eine zeitliche Begrenzung gab Mugo nicht vor. Das Verbot gilt so lange, bis wissenschaftliche Belege dafür geliefert worden sind, die bestätigen, dass Gen-Lebensmittel ungefährlich sind.
„Wenn es Zweifel und Ungewissheiten an der Sicherheit von Lebensmittelprodukten gibt, müssen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.“ So einfach kann man die Sache beim Namen nennen.

Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, und die Behörden Kenias sind angehalten, das Verbot der Einfuhr genmanipulierter Lebensmittel zu kontrollieren. Kenia ist übrigens erst der Anfang. Die „African Centre for Biosafety“ hat den ehrgeizigen Plan entwickelt, Afrika vollständig von genmanipulierten Lebensmitteln zu befreien. Gegenüber der Afrikanischen Union hat sie das bereits deutlich kommuniziert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sache entwickelt.


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