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Hausmittel - Was Oma noch wusste

Schlaflos in Bielefeld – was hilft gegen Schlaflosigkeit?

Schlaflosigkeit - Ruhe, Pflanzen, Kräuter, Tee

Sie fragen sich, warum ausgerechnet in Bielefeld Schlaflosigkeit ein Thema sein soll? Die Frage ist berechtigt und die Wahl der Stadt ergab sich einfach daraus, dass sich „Bielefeld“ wenigstens halbwegs auf „Seattle“ reimt, dem Film aus dem Jahre 1993 mit Tom Hanks. Wir wollten also nur eine ansprechende Headline produzieren. Aber sprechen wir lieber über Schlaflosigkeit und darüber, was man dagegen machen kann.

Schlaflosigkeit ist wahrlich kein Phänomen, das nur eine kleine Gruppe von Menschen betrifft. In einer schnelllebigen Zeit, die durch ständige Erreichbarkeit und hohe berufliche Anforderungen geprägt ist, sind es inzwischen Millionen von Menschen, die nicht in den verdienten Erholungsschlaf finden. Statt auf chemische Hilfsmittel zu setzen, kann man auch mit Heilkräutern der Schlaflosigkeit entgegentreten.

Ruhe statt Sucht

Wer sich mithilfe von „chemischen Keulen“ in den Schlaf wiegen lässt, wird in aller Regel schlafen wie ein Baby. Doch ohne Nebenwirkungen sind die meisten Mittel nicht, und so besteht bei chemischen Substanzen immer auch die Gefahr der Sucht. Heilpflanzen wirken dagegen „unaufgeregter“ und erlauben einen ruhigen Schlaf ohne Suchtcharakter. Hinzu kommt bei künstlich hergestellten Mitteln die Gefahr, am nächsten Tag etwas zum Wachwerden zu benötigen, weil die ermüdende Wirkung zwar zur Nacht gewünscht, für den Tag jedoch unbrauchbar ist.

Welche Pflanzen helfen?

Bei der Frage, welche Heilpflanzen beim Einschlafen helfen, wäre zunächst einmal der Klassiker zu nennen: Baldrian. Den gibt es bereits fertig zubereitet in Apotheken zu kaufen. Für all jene, die Natürlichkeit auf ganzer Linie an die erste Stelle stellen, ist auch das Mixen einer eigenen Tinktur möglich. Dazu ist eine Baldrianwurzel nötig, die zerkleinert und dann mit reinem Alkohol vermischt wird. Dann ab in einen verschließbaren Behälter, ein- bis zweimal am Tag kräftig schütteln und fünf Tage warten. Danach heißt es: Angenehme Nachtruhe!




Abwarten, Tee trinken, einschlafen

Auch Kräutertees können beim Einschlafen helfen. Beliebt und wirksam sind Kamille, Katzenminze und die Passionsblume. Sie wirken beruhigend und können im Falle der Passionsblume sogar Nervosität und Angstzuständen reduzieren, im besten Fall beheben.

Wenn wir schon bei Kräutern sind – Kräuterkissen tragen ebenfalls zur Beruhigung bei und können so helfen, den Stress des Tages abzubauen und sich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten. Kräuterkissen kann man mit Mischungen auffüllen. Hierzu nimmt man z. B. Lavendelblüten und Beifuß und füllt beides in das Kräuterkissen. Neben der Tatsache, dass der Schlaf gefördert wird, verströmt das Kissen auch noch einen angenehmen Duft.

… und täglich grüßt das Murmeltier

Völlig unabhängig von Kräutern oder chemischen Hilfen bei Einschlafen gibt es Dinge, die man machen kann und die gänzlich ohne die Einnahme von Substanzen oder Kräutern auskommen, zumindest aber unterstützend wichtig sind.

So sollte man möglichst jeden Abend um die gleiche Zeit ins Bett gehen. Wer montags bis weit nach Mitternacht wach bleibt und versucht, den dadurch entstandenen Schlafmangel dienstags durch den Gang in die Heia gleich nach der Sesamstraße auszugleichen, wird kaum Erfolg mit dieser Methode haben.

Zudem sollte man möglichst in dunklen und ruhigen Räumen schlafen. Entspannende Musik und vielleicht ein Vollbad am Abend tragen ebenfalls dazu bei, sich mit den Einschlafen leichter zu tun.

Der Autor muss nun aber leider mit dem Schreiben aufhören. Er ist hundemüde und muss dringend ins Bett.

Bildnachweis: © st-fotograf – Fotolia.com


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