Der Beifuß wird schon seit der Antike in der Frauenheilkunde verwendet. Schon der lateinische Name „Artemisia vulgaris“ bezieht sich auf seine fruchtbarkeitsfördernden Eigenschaften. Doch kann der Beifuß vieles mehr.

Fakten zum Beifuß

Der lateinische Name des Beifuß‘ lautet „Artemisia vulgaris“, er gehört zur Familie der Korbblütler.




Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Cineol, Kampfer, Thujon

Verwendete Pflanzenteile

Kraut und Wurzel

Sammelzeit

Das Kraut von Juli bis September, die Wurzel im Spätherbst

Kosenamen

Mondkraut, Johannisgürtelkraut, Jungfernkraut, Machtwurz, Mugwurz, Sonnenwendkraut, Buckell, Dianakraut, Fliegenkraut, Jungfernkraut, Gänsekraut

Heilwirkungen

Der Beifuß hat wärmende Eigenschaften, die bei Unterleibsbeschwerden entkrampfend wirken. Er regt die Menstruation, aber auch die Fruchtbarkeit an. Beifuß wirkt wehenfördend und kann bei der Geburtsvorbereitung eingesetzt werden. Als natürliches Fungizid hilft Beifuß bei Scheidenpilz.

Anwendung von Beifuß

Sowohl das Kraut als auch die Wurzel werden als Tee getrunken.
Als Fungizid angewendet, eignen sich Fuß- und Sitzbäder.

Weiterführende Links

Bildnachweis: Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.


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  1. Beifuß, Wiegenkraut | Heilkräuter-Infos

    […] Siehe: Frauenkräuter – Beifuß […]

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