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Beifuß, Wiegenkraut


Beifuß, Wiegenkraut

(Artemisia)

Der Beifuß gilt als die Mutter aller Kräuter. Er wird gern gegen zahlreiche Frauenbeschwerden und Verdauungsprobleme eingesetzt. Auf magische Weise soll er schützen und stärken.


Steckbrief des Beifuß, Wiegenkraut

Sammelzeit: Kraut: Juli bis September; Wurzel: Spätherbst

Vorkommen: am Wegesrand, mag geröllartigen Untergrund

Wachstum: kann bis zu 2 m groß werden

Anwendung: Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme, Blähungen, Blasenentzündung

Verwendete Pflanzenteile: das ganze Kraut, Wurzel

In der Frauenheilkunde: wärmend, wirkt entkrampfend bei Unterleibsbeschwerden, regt Menstruation und Fruchtbarkeit an, wirkte wehenfördernd, hilft bei Scheidenpilz





Altes Wissen zu Beifuß, Wiegenkraut

Gattung der zur Familie der Vereinblütler gehörenden Unterfamilie Senicivideen, mit halbkugeliger, eiförmiger oder länglichrunder und dachiger Hülle, ungestrahlten Köpfchen, deren einreihige Randblüten fädlich, etwas gezähnt, weiblich oder fehlend sind. Die 5zähnigen, röhrigen Blüten des Mittelfeldes sind zwitterig oder männlich und haben eine stielrunde Röhre. Das Blütenlager ist nackt oder zottig und die verkehrt eiförmigen Früchte sind flügellos und haben eine verkehrt oberweibige Scheibe.

Wermut, gemeiner Beifuß

(A. Absynthium)

Hat mehrere, aus derselben Wurzel hervorkommende, 60-120cm hohe, stielrunde, gerillte, am Grunde etwas holzige Stengel, mit gestielten Blättern, von welchen nur die oberstel sitzend sind. Die 6-7,5mm im Durchmesser haltenden, kurzgestielten Köpfchen, bilden winkelständige, meist Zusammengesetzte Trauben, welche zusammen eine verlängerte, gipfelständige Rispe darstellen, deren weibliche Randblüten unscheinlich, 2zähnig, während die Blüten des Mittelfeldes sehr zahlreich und sattgelb sind. Findet sich überall, auf Schutthäufen, Kirchhöfen, an Gräben, Straßenrainen, auf unbebauten felsigen Orten, zumal in Gebirgsgegenden, durch den größten Teil von Europa. Die Blätter samt den blühenden Astgipfeln sind als Wermut oder Wermutkraut gebräuchlich, dieselben besitzen einen starken, gewürzhaften, nicht angenehmen Geruch, ferner einen scharf gewürzhaften, unangenehm bitteren Geschmack, und enthalten als Hauptbestandteile einen höchst bitteren Extraktivstoff – Wermutbitter, Absinthin – und ätherisches Öl.

Anwendung

Der Wermut wird als ein kräftiges, bitterstärkendes und zugleich etwas flüchtig-erregendes, besonders auf die Unterleibsorgane wirkendes Mittel, bei Schwäche und Säure des Magens, langwierigen Durchfällen, Skorbut, Bleichsucht, Menstruationsunordnungen, Wassersucht, Gelbsucht, Krampfkolik, krampfhaftem Erbrechen, leichtem Wechselfieber, sowie gegen Spulwürmer, und bei allgemeiner Erschlaffung und Muskelschwäche und zur Stärkung der Genesenden häufig angewendet, ferner äußerlich bei rheumatischen, rotlaufartigen schlaffen Entzündungen und Geschwülsten, bei Halsbeschwerden in der Bräune, Scharlachfieber, bei atomschen, laxen Gebilden, Verrenkungen, Quetschungen, Wunden und kaltem Brande.

Den aus dem frischen Kraute gepressten Saft läßt man zu 30-60g des Tages verbrauchen. Das getrocknete Kraut gibt man im Aufguaa zu 8-15g mit Wasser, Wein oder Bier. Das Wermutextrakt ist ein alkoholisch wässeriges, das zu 0,6-1,25g gereicht wird. Der Wermut dient ferner zu mehreren Zusammensetzungen, von welchen wir nur die zusammengesetzte Wermuttinktur bemerken wollen, zu welcher 90g Wermutkraut, 30g Pomeranzenschalen, 15g Kalmuswurzel, ebenso viel Enzianwurzel und 8g Zimmtrinde genommen werden, welche Stoffe mit 1 ,5 Kg verdünntem, geläutertem Weingeist, 6 Tage hindurch, unter öfterem Schütteln aufgelöst werden, worauf die erkaltete Tinktur ausgepreßt und filtriert wird. Man nimmt hiervon 20-40 Tropfen einigemal des Tages.

Sehr bekannt ist die Verwendung des Beifuß zu Liqueuren, nämlich zu Wermut und zu Absinth. Wermut ist das nur aus dieser Pflanze gewonnene Getränk, das sich ohne Zutat von Wasser kaum genießen lässt. In Neuchatel bereitet man unter Zuthat von Fenchel und Anis das Getränk Absinth, das tropfenweise in’s Wasser oder durch Gläser mit durchlöchertem Boden geperlt wird.

Extrait d’ Absinth bereitet man folgendermaßen:

  1. 1,5g Wermutöl
  2. 1g Orangenschalen
  3. 1g Sternanisöl
  4. 0,75g Amsöl
  5. 0,75g Fenchelöl
  6. 0,5g Zitronenöl
  7. 0,5g Angelikaöl
  8. 0,5g Majoranöl

werden in 1,5g Cognakchessenz und 3,5 Kg Spiritus gelöst und dieser Lösung 1,25 Kilo Wasser zugesetzt. Zur angeblichen Verbesserung des Bieres hängen die Bierbrauer ein Bündel Beifuß bloß, oder in ein Tuch eingeschlagen, in die Bierfässer, um dem Bier einen gewürzhaften bittern Geschmack zu geben.

Beifuß in der Tierheilkunde

In der Tierheilkunde findet der Wermut vorzüglich bei solchen Krankheiten der Verdauungsorgane feine Anwendung, wo neben der Schwäche noch Reizlosigkeit besteht, oder wo Würmer zugegen sind. Bei Pferden ist der Beifuß unvergleichlich als Bewahrungsmittel vor Darmgicht. Man gibt zu diesen: Zwecke zur Blütezeit ungefähr 14 Tage lang drei Finger voll, mit Salz vermischt, unter dem Futter. Seiner erregenden Nebenwirkung wegen, ist er bei schlaffen, phlegmatischen Tieren und daher besonders auch bei Wiederkäuern den übrigen Mitteln vorzuziehen. Übrigens ist er innerlich bei denselben Krankheiten anzuwenden, wo die bittern Mittel überhaupt passend sind; jedoch ist er bei reinen und heftigen Entzündungen zu vermeiden. Die Gabe entspricht jenen der übrigen einfach bitteren Mittel.

Die Anwendung kann in Pulvern, in Latwergen, Pillen, Aufgüssen und Abkochungen mit Wasser geschehen. Das Pulver eignet sich nur für Schafe; man mengt es für sie mit Gersten-, Haber-, Malzschrot oder Kleie mit Kochsalz, Wacholderbeeren oder anderen aromatischen Mitteln zu einer Lecke zusammen und streut ihnen dieselbe auf das kurze Futter in der Krippe.

Bei der Egelkrankheit nimmt man nach Waldinger je 120g gepulverten Wermut und Kalmuswurzel, sodann je 60g Glanzruß und Kochsalz, 15g Terpentinöl und 720g Schrot oder Mehl, mengt das gut zusammen und gibt das Ganze für 10 Schafe per Tag. Nehmen die Tiere von dem Mittel zu wenig, so macht man es mit Wasser zu Latwerge und gibt einem Schafe morgens und abends je den zwanzigsten Teil davon. Bei der Bleichsucht setzt man diesem Gemenge noch 8-15g Eisenvitriol und bei Säureentwicklung in den Eingeweiden entweder 30g pulverisierten gebrannten Kalk oder 60-90g pulverisierte, weißgebrannte Knochen hinzu.

Bei dem Rindvieh benützt man den Wermut, je nachdem man erregende oder tonische Wirkung besonders wünscht, im Aufguss oder in Abkochungen von 30g zu 360g Flüssigkeit, und bei Pferden, Schweinen und Hunden am besten in Pillen und Latwerge und verbindet ihn nach Bedürfnis mit verschiedenen passenden Mitteln, wie z. B. mit Terpentinöl, Steinöl, Kampfer, Weingeist, Pfefferminze, Kochsalz ufw. Bleizucker, Sublimat, Eisen- und Zinkvitriol, schlagen in Abkochungen und Aufgüssen von Wermut einen großen Teil der wirksamen Bestandteile nieder. Äußerlich wird er bei fauligen, schlaffen, unreinen, mit stinkender Jauche versehenen, oder mit Maden behafteten Geschwüren und bei brandigen Entzündungen, z. B. bei ausfallender Mauke u., bald als Breiumschlag, bald in flüssiger Form als Waschung und Bähung benützt.

Zu einem Breiumschlag nimmt man die zerschnittenen, von den groben Stengeln befreiten Blätter und kocht dieselben gelind mit so viel Wasser, als zur Dicke des Breies nötig ist. Zu den Bähungen benützt man einen Aufguss oder eine Abkochung, wie für den inneren Gebrauch. Aufguss, wie Abkochung werden auch zuweilen als Waschmittel benützt, womit man kranke, wie gesunde Stellen der Haut wascht, um Läuse oder Milben zu töten, oder um von den Tieren die Bremsen, Fliegen und andere Insekten abzuhalten, weil letztere die bittere Substanzen fliehen oder von ihrem Genusse betäubt werden und sterben. Der Wermut ist auch in frischem Zustande, innerlich und äußerlich, auf die angegebene Weise in doppelten Gaben zu benützen.

Mutellinbeifuß

(A. Mutellina)

Alpenbeifuß und

der Gletscherbeifuß

(M. glacialis)

welche beide auf den höheren Alpen wachsen, haben niedrige, 12-21cm hohe, einfache Stengel, greisgraue, seidenhaarige, 3teilig-vielspaltige Blätter, mit lanzett-linealischen Zipfeln und fast kugelige, aufrechte Köpfchen, welche bei der ersten Art traubig-ährig und meist 15blütig, bei der andern mehr geknäuelt-ährig und 30-40 blütig sind. Äftiger Beifuß (A. spicata) wächst gleichfalls auf den höchsten Alpen und gleicht den vorgenannten beiden Arten.




Anwendung

Die genannten drei Arten sind ebenfalls als kräftige, gewürzhaft-tonische Arzneimittel bei den Alpenbewohnern, unter dem Namen Genipkräuter , geschätzt. Ihre Wirkung ist dem Wermute ähnlich, sie haben aber einen angenehmeren, weniger bitteren Geschmack und dienen hauptsächlich zur Bereitung des unter dem Namen Extrait d’ Absinthe bekannten Liqueurs.

Gemeiner Beifuß

(A. vulgaris)

Roter Beifuß , weißer Beifuß , hat eine senkrechte, zaserästige Wurzel, die aus ihrem, fast holzigen Kopfe, einen oder mehrere, 1-2m hohe, stielrundliche, gerillte, meist bräunlich-purpurrote Stengel treibt. Seine Wurzelblätter und untersten Stengelblätter sind gestielt, rundlich-eirund, stumpf-zähnig gesägt, ganz oder 3-5lappig, die übrigen jedoch ungestielt. Die 6-7,5mm langen, 3mm dicken, in ährenförmigen Trauben stehenden Köpfchen, bilden zusammen eine verlängerte Rispe, deren weibliche Randblüten dünnröhrig, kurz, 2-3zähnig, während die Blüten des Mittelfeldes schmutzig-rötlich sind. Findet sich auf unbebauten Stellen, an Wegen, Ufern, Zäunen usw. im größten Teile voll Europa und blüht bei uns im August und September.

Die Wurzel – Beifußwurzel – besteht aus einer gestreckt-spindeligen, oben federkiel- bis kleinfingersdicken, 6-12cm und darüber langen, überall mit starken, langen Wurzelzasern besetzten Hauptwurzel. Diese ist im trockenen Zustande längsrunzlich, außen von graulich-brauner, innen von weißlicher Farbe und mit einem holzigen Kerne durchzogen, besitzt ferner einen eigentümlichen unangenehmen Geruch, neben einem süsslichen, etwas widerlichen, scharfen und reizenden Geschmack und enthält als Hauptbestandteile:

  • ätherisches Öl
  • scharfes Weichharz
  • Schleimzucker
  • gummigen Extraktivstoff
  • Gerbestoff




Anwendung

Die Beifußwurzel wirkt krampfstillend und schweißtreibend und wird in Pulverform als besonderes Mittel gegen Epilepsie, wenn diese nicht reine Entwicklungskrankheit infolge eines zu starken Wachstums ist, und gegen der Fallsucht ähnliche Krankheiten bei Kindern empfohlen. Hierzu sollen eigentlich nur die Zasern der im Frühling oder Spätherbst ausgegrabenen Wurzel, oder überhaupt die rindigen Teile, mit Zurücklassung des holzigen Kerns genommen und das gleich voll der frisch getrockneten Wurzel bereitete und in wohlverschlossenen Gläsern aufbewahrte Pulver genommen werden. Auch gegen krankhafte, der Epilepsie sich annähernde Krankheitsformen, besonders im Gefolge von Würmern oder Menstruationsfehlern, gegen nicht entzündliche Koliken, Durchfälle, Ruhren usw. wird dieses Pulver mit Erfolg angewendet.

In der Homöopathie wird die Beifußwurzel gleichfalls gegen jene oben genannten Krankheiten mit Nutzen angewendet. Man giebt 1-2 Tropfen der aus den Wurzelfasern bereiteten Tinktur, oder der 1., 2. Verdünnung alle 2, 3, 4, 6 Stunden wiederholt. Die auf Feldwegen wild wachsende Pflanze ist kräftiger als die im Garten sich vorfindende.

Stabwurz-Beifuß

(A. Abrotanum)

Stabwurz, Eberraute, Zitronenkraut, Gartenheil, Eberreis, hat 60-120cm hohe, halbstrauchige Stengel, die nebst den aufrechten, etwas starren, sehr dicht beblätterten glatten Ästen graulich-braun sind, während deren graulich-grüne Blätter, die in der Jugend auch oberseits flaumig sind, zuletzt beiderseits mehr kahl werden. Die 4min im Durchmesser haltenden, in einfachen, aufrechten, winkelständigen Trauben sitzenden Köpfchen bilden zusammen auf jedem Astgipfel eine etwas zusammengezogene, starkbeblätterte Rispe, deren weibliche Randblüten dünnröhrig, kurz, 3zähnig und deren Blüten des Mittelfeldes grünlich-gelb sind. Findet sich auf kahlen, sonnigen Hügeln im südlichen Europa in Schwaben, Thüringen wild, wird aber auch in Gärten gezogen. Die Blätter samt den blühenden Gipfeln der Äste – Eberrautenkraut, Stabkraut, Stabwurzkraut – haben einen durchdringend gewürzhaften, wenig bitteren Geschmack und enthalten als wesentliche Bestandteile ätherisches Öl, bitteren Auszugstoff und Gerbestoff.

Anwendung

Das dem Wermutkraute ähnlich wirkende Kraut ist gleichwohl mehr erregend als stärkend, und wird in Pulver und Aufguss innerlich bei Schwäche der Verdauungsorgane, bei hysterischen und Wurmleiden und äußerlich zu Umschlägen, doch etwas seltener als der Wermut angewendet.

Bahl’ scher Beifuß

(A. Vahliana)

Ist ein mit rutenförmigen Ästen versehener Strauch, dessen 6-9mm langen und breiten Blätter graugrün und dessen in unterbrochene und abstehende Ähren geordnete Knöpfchenknäul am oberen Teil der Neste rispenartig zusammengestellt sind. Er findet sich in Persien und den daran grenzenden Ländern.

Armblütiger Beifuß

(A. pauciflora)

Mit kurz gestielten, ebenfalls drüsig punktierten Blättern und längs der Ästchen ährig gestellten Köpfchen, die zusammen eine sehr ästige, aufrechte, straußförmige Rispe bilden. Dieser in der Jugend zottig grün-graue, später ziemlich kahle Halbstrauch findet sich im asiatischen Russland.
Diese beiden Beifußarten liefern den sogenannten Wurmsamen oder Bittmersamen den llevantischen Wurmsamen.

Von demselben unterscheidet man zwei Sorten, den aleppischen Wurmsamen, der aus größeren 4,5—7,5mm langen und 2,2-3mm dicken, in Masse braun-grünlich aussehenden, durch die stark vorspringenden Nerven der dachigen Hüllblättchen etwas kantigen Köpfchen besteht, deren Hüllblättchen unter der Lupe mit sargähnlichen gelb-braunen Drüschen mehr oder minder dicht besetzt und beim Auseinandernehmen an ihrem Grunde, oder auch an den Rändern mit feinen Wollhärchen bekleidet erscheinen. Diese, zweifelsohne von der erstgenannten Art herrührende Sorte war bis vor kurzem die ausschließlich als levantischer Wurmsamen in Handel gekommene Sorte. Seither kennt man auch die zweite Sorte, den sogenannten russischen Wurmsamen, der aus festgeschlossenen kleineren Köpfchen besteht, die nur 3-4mm lang, 1,5-2,2mm dick, von gelb-grünlicher Farbe und ebenfalls etwas kantig sind, deren Hüllblättchen ferner bei genauer Betrachtung mit einer guten Lupe von eingesenkten gelblichen Drüschen punktiert erscheinen und öfters stellenweise ebenfalls mit feinen Wollhärchen besetzt sind. Diese zweite, zweifelsohne von der letztgenannten Art herrührende Sarte kommt jetzt vorzugsweise als levantischer Wurmsamen in den europäischen Handel. Noch ist zu bemerken, dass die Köpfchen beider Sorten immer mit Bruchstücken von Ästchen und Blättchen untermengt sind, von welchen sie durch das Sieb befreit werden müssen, um in den Warenkisten als bester ausgelesener oder als levantischer Wurmsame in Körnern erscheinen zu können.

Beide eben beschriebene Sorten besitzen einen fast gleichen, starken, unangenehm gewürzhaften Geruch, neben einem moderig-bittern Geschmack und enthalten als kennzeichnenden Bestandteil einen eigentümlichen kristallisierbaren Stoff, das Santonin, dann ätherisches Öl und bittern Ausziehstoff.




Anwendung

Der Wurmsame wird als ein auf die Verdauungsorgane stärkend-erregend wirkendes, besonders aber kräftig wurmtreibendes Mittel allgemein gegen Eingeweidewürmer und die damit in Verbindung stehende Verschleimung des Darmkanals, zumal bei Kindern, dann überhaupt bei Schwäche und bei krampfhaften Zuständen der Verdauungsorgane angewendet und in Pulver, seltener in Aufguss verordnet. Als zweckmäßiges Präparat gilt das ätherische Extrakt und die Essenz. Der Wurmsame bildet ferner einen Bestandteil der Wurmlatwerge und der Wurmtäfelchen.

In der Homöopathie wendet man die weingeistige Tinktur nicht nur gegen Wuurmbeschwerden an, sondern dieselbe wird auch bei Wechselfiebern, Keuchhusten, länger dauerndem Erbrechen, unwillkürlichem Harnabgang und Augenschwäche als wirksam empfohlen.

Frauenheilkunde

Siehe hier: Frauenkräuter – Beifuß

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