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Johannisbeere

Johannisbeere

Johannisbeere

(Ribes)

Gattung der Familie „Dornige Sträucher.“ Es sind Sträucher mit wechselständigen, gelappten oder eingeschnittenen Blättern, deren Früchte fast kugelförmige, vom bleibenden Kelche gekrönte, einfächerige saftige Beeren sind.

Rote Johannisbeere

(R. rubrum)

Rote Johannistraube ist ein 120 – 180 cm hoher Strauch mit einfarbigen, gelblich grünen Blüten, deren Kelch nur selten im Grunde bräunlich oder mit bräunlichen Punkten bestreut ist. Die kugeligen, erbsengroßen und kahlen Beeren sind stark glänzend und hochrot; bei kultivierten Spielarten aber auch blassrot und perlweiß. Wächst in Wäldern an feuchten Stellen, in Hecken und Gebüschen im mittleren und nördlichen Europa wild und wird da selbst häufig, in Gärten gepflanzt. Blüht im April und Mai, worauf im Juni und Juli Fruchtreife eintritt.

Die Früchte, rote Johannisbeeren, haben einen, angenehmen süßlich sauren Geschmack und enthalten hauptsächlich Schleimzucker, Apfel- und Zitronensäure.




Anwendung

Aus den roten Johannisbeeren bereitet man einen Zuckersaft, der als ein kühlendes, Galle vertreibendes Mittel verwendet wird. Ferner lässt sich aus denselben ein angenehmer Wein und Essig bereiten.

Schwarze Johannisbeere

(N. nigrum)

Aalbeere, Ahlbeere, Gichtbeere, Bocksbeere unterscheidet sich von der vorhergehenden Art durch die unterseits drüsig punktierten, fast 5 lappigen Blätter, durch die hängenden, flaumigen Trauben, durch die pfriemlichen Deckblätter, welche kürzer als die Blütenstiele sind, durch den glockigen, flaumigen und drüsig punktierten Kelchs, dessen längliche Raumzipfel zurückgedrängt sind, und durch größere längliche Blumenblätter. Die größeren Beeren sind schwarz und drüsig punktiert, und haben nebst den Blättern und jungen Trieben einen starken, unangenehmen, etwas wanzenartigen Geruch. Wächst in feuchten Wäldern an Sümpfen und Bächen vorzüglich des mittleren Europas und blüht im April und Mai.

Die schwarzen Johannisbeeren von dem erwähnten Gerüche haben einen weinig-süßlichen, dabei etwas herben, gewürzhaften Geschmack. Sie enthalten dieselben Stoffe, wie die roten Johannisbeeren und außerdem noch einen unangenehm riechenden flüchtigen Stoff, einen violetten Färb- und Gerbstoff.

Anwendung

Die schwarzen Johannisbeeren gelten als kühlendes, harntreibendes, die Verdauung beförderndes Mittel und werden noch an manchen Orten zur Bereitung des Zuckersaftes verwendet.

Bildnachweis: de:Benutzer:Gerdt CC BY-SA 3.0



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